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BodyOfficer

BodyOfficer 009: Ausdauertraining im Eishockey

Wie bereits in der Vorwoche angekündigt, gibt es heute noch mehr Informationen zu den Besonderheiten des Eishockeytrainings. Diesmal dreht sich alles um das Ausdauertraining im Eishockey. Das Ausdauertraining bildet die Grundvoraussetzung für sämtliche weiteren Aktivitäten und Trainingsformen im Eishockey. Die Grundlagenausdauer bildet die Basis für hohes Niveau und Spieltempo. Zusätzlich müssen auch spezielle Ausdauerformen, wie Sprint (-kraft)ausdauer trainiert werden, weil die sportspezifische Belastung aus vielen kurzen, explosiven Antritten besteht. Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit werden auch Konzentration, Aufmerksamkeit und Verletzungsanfälligkeit durch das Ausdauertraining beeinflusst, denn unter Vorermüdung passieren mehr Fehler und auch mehr Verletzungen am Eis.Die Trainingsbelastungen sollen sich immer an den Wettkampfbelastungen orientieren. Daher sind im Eishockey Ausdauereinheiten, die länger als 45 Minuten dauern, nicht zielführend. Grob werden folgende Methoden unterschieden: Die Dauermethode (längere Laufe, gleichbleibende Intensität) dient der Erlangung der Grundlagenausdauer und während der Wettkampfperiode auch der Erhaltung der Leistungsfähigkeit.Das Intervalltraining. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form des Ausdauertrainings, bei dem die Stoffwechselbelastung schon der des Wettkampfes ähnelt. Belastungs- und Erholungsphasen wechseln einander ab.  Es eignet sich in weniger intensiver Form auch für das Training der Grundlagenausdauer, benötigt allerdings eine längere Regenerationszeit (bis 48 Stunden). Vorsicht beim Intervalltraining für Kinder und Jugendliche!Die Wiederholungsmethode (wiederholtes Absolvieren einer Strecke...

International

Suomi Hockey Blog 12/13-006

In der heutigen Ausgabe des Suomi Hockey Blogs befassen wir uns mit den Lockout Spielern in der SM-Liiga, dem sich zu drehen beginnenden Trainerkarussell und der möglichen neuen Heimstätte für HIFK. 26 NHL Spieler verdienen oder verdienten bisher ihre Brötchen in der SM-Liiga. Die meisten, nämlich drei, hat Lukko unter Vertrag, wobei mit Mikkel Boedker, Frans Nielsen und Philip Larsen alle drei aus Dänemark stammen. Als bester Scorer unter den „Ausgesperrten“ erwies sich bis jetzt Jesse Joensuu von Ässät mit 11 Toren und 10 Assists in 18 Spielen. Ihm folgt Valtteri Filppula (Jokerit) mit 6 Toren und 9 Assists. Allerdings wird Filppula sein Punktekonto bis Mitte Jänner nicht auffetten können, da er an einer Knieverletzung laboriert. Den besten Punkteschnitt pro Spiel verbucht Lauri Korpikoski mit 1.86 – 5 Tore und 8 Assists in nur 7 Spielen stehen für den Stürmer von TPS zu Buche.  Die Saison ist noch nicht einmal bei der Halbzeit angelangt, aber das Transferkarussell hat schon begonnen, sich zu drehen. Lauri Marjamäki, Trainer der Blues, wird in der Saison 13/14 bei Kärpät an der Bande stehen. Für Marjamäki ist Kärpät nach 11 Saisonen in Espoo sicherlich die Möglichkeit, sich noch mehr ins Rampenlicht zu stellen. Die finanziellen Möglichkeiten sind in Oulu ungleich grösser als in Espoo, wo man im Schatten der beiden Grossstadtclubs HIFK und Jokerit agieren muss. Es wird...

Übersicht

NHL Lockout Map / Wo spielen derzeit die NHLer?

This map shows where ~210 NHL players went to play during the 2012 lockout (30 players in Tier 2 and Tier 3 have not been mapped). Touch the lines on the map to get details about players and their current teams. Zoom in on your city to see current tweets and videos from around the world.

BodyOfficer

BodyOfficer 008: Eishockeytraining allgemein

In den vergangenen 6 Wochen war der Fokus meiner Artikel ganz auf die Verletzungen, die sich im Eishockey ereignen können, gerichtet. Damit diese Serie nicht zu einer Sammlung von Diagnosen und Beschwerden verkommt, möchte ich heute das Training im Eishockeysport genauer betrachten. Was am Eis so einfach aussieht und für den erfahrenen Zuschauer ganz normal ist, ist in Wirklichkeit eine hoch komplexe und anspruchsvolle Sportart. Die Anforderungen an einen Eishockeyspieler sind enorm, denn er wird in allen 5 motorischen Grundeigenschaften Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Gleichgewicht und Beweglichkeit beansprucht. Eishockey ist der Sport mit den höchsten Laktatwerten in der Wettkampfsituation (> 20 mmol/L). Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche Beanspruchung während eines Eishockeyspieles durchschnittlich zustande kommen.   Bevor wir so richtig loslegen, möchte ich noch  den Begriff Training definieren, denn es ist immer wicht zu wissen, worüber man eigentlich spricht. Training ist die Anpassung an Funktion und Belastung durch den systematischen Aufbau von Trainingsreizen. Beim Eishockeytraining ist es wichtig, dass die Trainingsbelastung möglichst genau den Belastungen der Wettkampfsituation entspricht. Das Ausdauertraining eines Langstreckenläufers zu übernehmen, wird daher für einen Eishockeyspieler auf Dauer nicht sinnvoll sein. Eine große Herausforderung ist es außerdem, das Training über das gesamte Jahr so zu planen, dass die Spieler...

BodyOfficer

BodyOfficer 007: Wirbelsäulenverletzungen

Teil 6 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Im sechsten und letzten Teil der Serie geht es heute um Verletzungen der Wirbelsäule. Die Verletzungen der Wirbelsäule unterscheiden sich von den klassischen Gelenksverletzungen deutlich, daher bilden sie den Abschluss der Serie. Gelenk: Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbelkörpern, die alle durch Gelenke miteinander verbunden sind. Sie ist also quasi eine Kombination von vielen Gelenken und die Beweglichkeit des Oberkörpers ist von der Funktion aller dieser Gelenke abhängig. Die Wirbelsäule ist beim Drehen des Kopfes genauso mitbeteiligt wie beim Bücken, Strecken, zur Seite neigen und vielen anderen Bewegungen. Die Bewegungen erfolgen immer über mehrere Wirbelsäulensegmente und sind sehr komplex.  Außerdem liegt im Inneren der Wirbelsäule das Rückenmark – ein Teil des zentralen Nervensystems. Verletzungen: Meistens kommt es an der Wirbelsäule nur zu Verstauchungen als Folge von Checks oder Stürzen. Auch Verletzungen und Verspannungen der Rückenmuskulatur können in diesem Zusammenhang auftreten. Das ist die Kategorie der weniger gefährlichen Wirbelsäulenverletzungen. Alle anderen Verletzungen, die theoretisch auch auftreten können, sind hingegen sehr gefährlich. Einerseits gibt es Wirbelkörperbrüche, bei denen Teile des Wirbels ab- oder einbrechen können und dann gibt es noch die Gruppe der Verletzungen (egal ob mit oder ohne Knochenbruch), bei...

EBEL Specials

Was sind die KYOCERA Performance Indizes?

Das Team von THEFANBLOG hat über die vergangenen beiden Saisonen neue Berechnungsmodelle mit starkem US-Touch entwickelt. Wir arbeiten mit einem standardisierten Bewertungssystem, um die gezeigten Leistungen von Spielern und Teams der Erste Bank Eishockey Liga objektiver zu beurteilen: Wie gut ist jeder einzelne Spieler? Wie wichtig ist er für sein Team?  Wie gut ist die Leistung jedes einzelnen Teams pro Woche? Wie stehen sie im direkten Vergleich zueinander?  Auf Basis der KYOCERA-Kennzahlen Player Performance Index (PPI) sowie Team Performance Index (TPI) wird Runde für Runde eine Auswahl der sechs auffälligsten Spieler (Team der Runde) und eine Reihung der zwölf Liga-Teams (Power Ranking) erstellt. Die aktuelle Top 12 der Top-Performer aus der EBEL gibt’s außerdem im Player Ranking. EBEL Player Performance Index (PPI) Der Player Performance Index (PPI) ist ein Zahlenwert, mit dem wir die gezeigten Leistungen einzelner Spieler transparent abbilden können. Basis unseres PPI-Modells ist eine umfangreiche statistische Aufbereitung der Spiele der Erste Bank Eishockey Liga. Über Ableitungen und Re-Kalkulationen basiert der PPI auf einer Kombination aus 23 (Goalies) bis 31 (Feldspieler) verschiedenen Kennzahlen, die für jeden Spieler in jedem einzelnen Spiel berechnet und gewichtet werden. EBEL Team Performance Index (TPI) Der Team Performance Index (PPI) ist ein Zahlenwert, mit dem wir die gezeigten Leistungen aller EBEL-Teams transparent abbilden können. Basis unseres TPI-Modells sind die PPIs der einzelnen Spieler,...

BodyOfficer

BodyOfficer 006: Knieverletzungen

Teil 5 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Das Kniegelenk ist das am häufigsten verletzte Gelenk bei Eishockeyspielern. Kein Wunder, wird es doch im wahrsten Sinne des Wortes bei jedem Schritt der Athleten beansprucht. Im Vergleich zum Schultergelenk, das letzte Woche unser Thema war, funktioniert das Knie einfacher. Trotzdem gibt es Knieverletzungen mit extrem langer Heilungsdauer, aber genauso gibt es Verletzungen mit sehr kurzen Nachbehandlungsphasen. Wenn das Wort Knieverletzungen im Zusammenhang mit Eishockeyspielern genannt wird, führt die Assoziationskette beinahe automatisch zum berüchtigten Kreuzbandriss, von dem letzte Saison unter anderem Rafael Rotter von den Vienna Capitals betroffen war. Doch das Kniegelenk hat viele Facetten – schauen wir uns das an. Gelenk: Die Hauptaufgabe des Kniegelenks besteht darin, das Bein zu beugen und zu strecken, es verrichtet hauptsächlich einachsige Arbeit. Die Oberschenkelmuskeln betreiben das Kniegelenk. Die Seitenbänder und die Kreuzbänder geben dem Gelenk zusätzliche Stabilität, die Menisken fungieren quasi als Beilagscheiben und sorgen für optimalen Kontakt zwischen Ober- und Unterschenkelknochen. Verletzungen: Die meisten Knieverletzungen betreffen die verschiedenen Bänder bzw. die Menisken und sind fast immer die Folge von direktem Körperkontakt oder Attacken gegen das Gelenk. Die Seitenbänder sorgen für Stabilität, besonders gegen Krafteinwirkung von der Seite. Durch die sportspezifischen...

BodyOfficer

BodyOfficer 005: Schulterverletzungen

Teil 4 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Obwohl Schulterverletzungen in der Verletzungsstatistik nicht ganz oben stehen, sind sie im Eishockey ein heißes Thema. Haben doch gerade Schulterverletzungen den Ruf, besonders kompliziert und langwierig zu sein. Aktuell beschäftigt der Fall Herburger die Beobachter der EBEL und bereits jetzt – wenige Tage nach der Operation – gibt es zu seiner Verletzung unterschiedliche Interpretationen. Von „Saisonende“ bis „Rückkehr in den Playoffs“ reicht die Palette der Spekulationen. Um darüber diskutieren zu können, müssen wir uns das Thema Schultergelenk und Verletzungen genauer anschauen. Eine Prognose zu stellen, wäre dennoch unseriös. Gelenk: Das Schultergelenk ist das Gelenk mit den meisten Freiheitsgraden bzw. mit der größten Bewegungsfreiheit. Diese Bewegungsfreiheit wird allerdings zulasten der Stabilität des Gelenks erreicht. Tatsächlich wird das gesamte Gelenk ausschließlich durch Muskeln und Bänder stabilisiert bzw. geschützt. Verletzungen: Die spezielle Anatomie des Schultergelenks macht es besonders empfänglich für Verletzungen durch einen heftigen An- oder Aufprall. Keine guten Voraussetzungen für eine Kontaktsportart wie Eishockey. Die häufigsten Verletzungen sind Luxationen und Verletzungen des Bandapparates. Beide Verletzungen beeinflussen die Gelenksstabilität und lassen eine Vollbelastung nicht mehr zu. Als Begleitverletzung (vor allem bei Luxationen) kommt es häufig auch zum Ein- oder Abriss von Sehnen...

BodyOfficer

BodyOfficer 004: Gehirnerschütterung

Teil 3 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Spätestens seitdem namhafte Stars wie Sidney Crosby, Claude Giroux und Chris Pronger von Gehirnerschütterungen betroffen waren, ist diese Verletzung in der Eishockeyszene in aller Munde. Auch die EBEL bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Aktuell sorgen die Fälle Latusa, Grenier, Hager und Komarek für Diskussionsstoff. 2010 wurden von der IIHF 21 Gehirnerschütterungen bei ihren Bewerben registriert. Allein 7 waren es bei der WM der Herren. Es handelt sich dabei um den stärksten Anstieg bei Gehirnerschütterungen seit 2005. Warum eine Gehirnerschütterung keine Kleinigkeit ist, erkläre ich euch heute. Die Gehirnerschütterung ist eine wenig bekannte und schwer nachvollziehbare Verletzung, weil der Athlet äußerlich unversehrt erscheint. Was passiert bei einer Gehirnerschütterung und warum ist sie so gefährlich? In der NHL ereignen sich 60 % aller Gehirnerschütterungen als Folge einer direkten Attacke gegen den Kopf. In 75 % der Fälle ist der gecheckte Spieler nicht bzw. nicht mehr im Scheibenbesitz. Ursache für eine Gehirnerschütterung ist das abrupte Beschleunigen und/oder Abbremsen des Kopfes durch einen Schlag, Stoß oder Aufprall. Dabei bewegt sich das Gehirn im Schädelinneren heftig und stößt von innen an den Schädelknochen an. Das führt zu einer Funktionsstörung des Gehirns. Es handelt...

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