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BodyOfficer 006: Knieverletzungen

Teil 5 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Das Kniegelenk ist das am häufigsten verletzte Gelenk bei Eishockeyspielern. Kein Wunder, wird es doch im wahrsten Sinne des Wortes bei jedem Schritt der Athleten beansprucht. Im Vergleich zum Schultergelenk, das letzte Woche unser Thema war, funktioniert das Knie einfacher. Trotzdem gibt es Knieverletzungen mit extrem langer Heilungsdauer, aber genauso gibt es Verletzungen mit sehr kurzen Nachbehandlungsphasen. Wenn das Wort Knieverletzungen im Zusammenhang mit Eishockeyspielern genannt wird, führt die Assoziationskette beinahe automatisch zum berüchtigten Kreuzbandriss, von dem letzte Saison unter anderem Rafael Rotter von den Vienna Capitals betroffen war. Doch das Kniegelenk hat viele Facetten – schauen wir uns das an. Gelenk: Die Hauptaufgabe des Kniegelenks besteht darin, das Bein zu beugen und zu strecken, es verrichtet hauptsächlich einachsige Arbeit. Die Oberschenkelmuskeln betreiben das Kniegelenk. Die Seitenbänder und die Kreuzbänder geben dem Gelenk zusätzliche Stabilität, die Menisken fungieren quasi als Beilagscheiben und sorgen für optimalen Kontakt zwischen Ober- und Unterschenkelknochen. Verletzungen: Die meisten Knieverletzungen betreffen die verschiedenen Bänder bzw. die Menisken und sind fast immer die Folge von direktem Körperkontakt oder Attacken gegen das Gelenk. Die Seitenbänder sorgen für Stabilität, besonders gegen Krafteinwirkung von der Seite. Durch die sportspezifischen...

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BodyOfficer 005: Schulterverletzungen

Teil 4 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Obwohl Schulterverletzungen in der Verletzungsstatistik nicht ganz oben stehen, sind sie im Eishockey ein heißes Thema. Haben doch gerade Schulterverletzungen den Ruf, besonders kompliziert und langwierig zu sein. Aktuell beschäftigt der Fall Herburger die Beobachter der EBEL und bereits jetzt – wenige Tage nach der Operation – gibt es zu seiner Verletzung unterschiedliche Interpretationen. Von „Saisonende“ bis „Rückkehr in den Playoffs“ reicht die Palette der Spekulationen. Um darüber diskutieren zu können, müssen wir uns das Thema Schultergelenk und Verletzungen genauer anschauen. Eine Prognose zu stellen, wäre dennoch unseriös. Gelenk: Das Schultergelenk ist das Gelenk mit den meisten Freiheitsgraden bzw. mit der größten Bewegungsfreiheit. Diese Bewegungsfreiheit wird allerdings zulasten der Stabilität des Gelenks erreicht. Tatsächlich wird das gesamte Gelenk ausschließlich durch Muskeln und Bänder stabilisiert bzw. geschützt. Verletzungen: Die spezielle Anatomie des Schultergelenks macht es besonders empfänglich für Verletzungen durch einen heftigen An- oder Aufprall. Keine guten Voraussetzungen für eine Kontaktsportart wie Eishockey. Die häufigsten Verletzungen sind Luxationen und Verletzungen des Bandapparates. Beide Verletzungen beeinflussen die Gelenksstabilität und lassen eine Vollbelastung nicht mehr zu. Als Begleitverletzung (vor allem bei Luxationen) kommt es häufig auch zum Ein- oder Abriss von Sehnen...

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BodyOfficer 004: Gehirnerschütterung

Teil 3 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Spätestens seitdem namhafte Stars wie Sidney Crosby, Claude Giroux und Chris Pronger von Gehirnerschütterungen betroffen waren, ist diese Verletzung in der Eishockeyszene in aller Munde. Auch die EBEL bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Aktuell sorgen die Fälle Latusa, Grenier, Hager und Komarek für Diskussionsstoff. 2010 wurden von der IIHF 21 Gehirnerschütterungen bei ihren Bewerben registriert. Allein 7 waren es bei der WM der Herren. Es handelt sich dabei um den stärksten Anstieg bei Gehirnerschütterungen seit 2005. Warum eine Gehirnerschütterung keine Kleinigkeit ist, erkläre ich euch heute. Die Gehirnerschütterung ist eine wenig bekannte und schwer nachvollziehbare Verletzung, weil der Athlet äußerlich unversehrt erscheint. Was passiert bei einer Gehirnerschütterung und warum ist sie so gefährlich? In der NHL ereignen sich 60 % aller Gehirnerschütterungen als Folge einer direkten Attacke gegen den Kopf. In 75 % der Fälle ist der gecheckte Spieler nicht bzw. nicht mehr im Scheibenbesitz. Ursache für eine Gehirnerschütterung ist das abrupte Beschleunigen und/oder Abbremsen des Kopfes durch einen Schlag, Stoß oder Aufprall. Dabei bewegt sich das Gehirn im Schädelinneren heftig und stößt von innen an den Schädelknochen an. Das führt zu einer Funktionsstörung des Gehirns. Es handelt...

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BodyOfficer 003: Verletzungsursachen im Eishockey

Teil 2 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Im Rahmen des Injury Reporting System hat die IIHF auch die Verletzungsursachen dokumentiert. Heute möchte ich die wichtigsten Informationen zu den Verletzungsursachen, -häufigkeiten und Positionen der Spieler grafisch aufbereiten. Die meisten Verletzungen werden durch Bodychecks verursacht, über 70 % der Verletzungen ereignen sich nicht an der Bande. Insgesamt gab es 2010 nur 2 Verletzungen in Folge eines Kampfes. Nach den Bodychecks sind Verletzungen durch den gegnerischen Schläger die zweithäufigste Verletzungsursache. Checks von hinten befinden sich glücklicherweise nur auf Platz 5 der IIHF Statistik. 2010 erlitten 37 Spieler bei IIHF Turnieren Riss-Quetsch-Wunden, das sind mehr als 21 % aller registrierten Verletzungen, also ein gutes Fünftel. Hauptverantwortlich für diese Verletzungen war der gegnerische Schläger. Die IIHF bezeichnete die große Anzahl von Gesichts- und Zahnverletzungen, vor allem bei der WM, als „entmutigend“ und sieht hier akuten Handlungsbedarf. Interessantes Detail: Bei 82% aller Gesichtsverletzungen wurde keine Strafe ausgesprochen. Auch die Verletzungshäufigkeit nach Positionen wurde ausgewertet. Am häufigsten von Verletzungen betroffen sind die Flügelspieler, gefolgt von den Verteidigern. Am seltensten verletzen sich die Tormänner. Die Verletzungshäufigkeit bei Flügeln und Verteidigern ergibt sich auch daraus, dass diese Positionen doppelt besetzt sind – im Gegensatz zum...

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BodyOfficer 002: IIHF Injury Reporting System

Teil 1 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Heute und in den kommenden 6 Wochen werde ich hier am Blog die gängigsten Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockeysport aufarbeiten. Um einen guten Überblick über das Thema zu erhalten, möchte ich heute mit einer Auswertung der Daten starten, die die IIHF im Rahmen ihres Injury Reporting Systems zur Verfügung stellt. Das IIHF Injury Reporting System (IRS) kommt seit der Saison 98/99 zum Einsatz. Es gibt Auskunft über sämtliche Verletzungen, die sich während der internationalen Turniere ereignen. Auch die kausalen Faktoren und Umstände, die zu einer Verletzung geführt haben, werden hier dokumentiert. Damit bietet das IRS die optimale Ausgangsbasis für einen Analyse der Verletzungen im Eishockeysport. Die von mir erarbeiteten Daten stammen aus dem Bericht von 2010. Für die IIHF liegt eine meldepflichtige Verletzung vor, wenn einer der nachfolgenden Punkte zutrifft: Ein Spieler kann am Rest des Spieles oder an den Aktivitäten des nächsten Tages nicht teilnehmen. Ein Spieler erleidet eine Riss- oder Schnittwunde im Gesicht. Ein Spieler erleidet eine Zahnverletzung. Ein Spieler erleidet eine Gehirnerschütterung. Ein Spieler erleidet einen Knochenbruch.   Die höchste Verletzungsrate gab es bei der U20 WM der Herren, die niedrigste beim olympischen Turnier der Herren. Die...

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BodyOfficer 001: „Fucking Hüftn“

Die Gesundheit der Athleten ist der Schlüssel zum Erfolg Verletzungen, beziehungsweise vielmehr die Gesundheit der Spieler, haben direkten Einfluss auf die Performance des Teams. Daher werden wir auf THEFANBLOG ab der heurigen Saison mit BodyOfficer Christian Drobny regelmäßig Gesundheitsthemen und ihre Bedeutung für das Spiel beleuchten. Durch die ständige Weiterentwicklung von Materialien und Techniken wird der Eishockeysport immer schneller. Faktoren, die den Sport für die Zuschauer spektakulärer werden lassen, führen gleichzeitig dazu, dass das Spiel für die Athleten körperlich belastender wird. Noch nie hat der physische Zustand des Eishockeyspielers eine derart bedeutende Rolle gespielt. Auch die medizinische Betreuung der Spieler muss an diesen Umstand angepasst werden. Die individuelle Versorgung der Athleten ist definitiv zu einem leistungsbestimmenden Faktor geworden. Jedes Team will seine Key-Player in der bestmöglichen körperlichen Verfassung auf das Eis schicken. Wie wichtig eine umfassende gesundheitliche Versorgung und vor allem Diagnose bei Spitzensportlern mittlerweile geworden ist, durfte ich selbst 2010/11 beim damaligen VSV-Topscorer Michael Raffl aus nächster Nähe miterleben. Der Villacher litt über Wochen unter rätselhaften Schmerzen im Hüftbereich. Beschwerden, die durch seinen legendären „Fucking Hüftn-Sager“ vor den ServusTV-Mikros ganz Eishockey-Österreich beschäftigten und Raffl zur Pause zwangen. Die Suche nach dem Auslöser der massiven Schmerzen gestaltete sich schwierig und nach...

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12in12 Preview 2012/13 – EC Red Bull Salzburg

Wir haben uns, nach Vorbild des VUKOTA-Systems von Puck Prospectus, die Ligastatistiken der vergangenen Saisonen angesehen, Spieler und Teams analysiert, mit Spielern und Insidern gesprochen und schlussendlich alle Informationen in unser Bewertungssystem einfließen lassen. Mit einem Punkteschnitt von 8,3 liegt der EC RedBull Salzburg auf Rang 1 im Eisner Auto EBEL-Preview. Wie sich die Bewertung der folgenden Grafik errechnet wird hier erklärt. Und was meint die Redaktion dazu? Seit der Spielzeit 2006/2007 immer zumindest im Finale, zuletzt zwei Meistertitel in Folge. Trotz der 2:6-Auftaktniederlage beim KAC rechnete in – und auch außerhalb – Salzburgs niemand damit, dass sich die EBEL-Saison 2011/2012 zur enttäuschendsten seit der Finalniederlage 2005/2006  gegen den VSV entwickeln würde. Die Spielzeit endete, wie sie begonnen hatte. Mit einer Niederlage gegen den KAC. Über die Enttäuschung ob des frühzeitigen Ausscheidens im Viertelfinale, konnte auch der Gewinn der European Trophy nicht hinwegtäuschen. Zur Zeit des Finalturniers musste man in Salzburg seine österreichischen Schlüsselspieler für das Nationalteam abstellen. Diese wurden vorübergehend durchwegs durch Legionäre ersetzt. Dies hatte zur Folge, dass im Kader des Siegerteams nur sechs Österreicher zu finden waren. In Salzburg wurde in der Off-Season 2012 gehandelt. Mit Davison und Regier wurden nur zwei Legionäre gehalten. Unterdessen werden 2012/2013 gleich acht neue – und Ryan...

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12in12 Preview 2012/13 – Vienna Capitals

Wir haben uns, nach Vorbild des VUKOTA-Systems von Puck Prospectus, die Ligastatistiken der vergangenen Saisonen angesehen, Spieler und Teams analysiert, mit Spielern und Insidern gesprochen und schlussendlich alle Informationen in unser Bewertungssystem einfließen lassen. Mit einem Punkteschnitt von 8,1 liegen die Vienna Capitals auf Rang 2 im Eisner Auto EBEL-Preview. Wie sich die Bewertung der folgenden Grafik errechnet wird hier erklärt. Und was meint die Redaktion dazu? In Wien hat man über den Sommer – zum wiederholten Male – einen potentiellen Meisterkandidaten gebastelt. Was allerdings in den letzten Jahren (nur) am Papier richtig gut ausgesehen hat, könnte heuer tatsächlich Realität werden. Nach einer eigentlich katastrophalen Saison 2010/11 wurde im Sommer wieder einmal kräftig umgebaut, weshalb die Fans heuer am Eis der modernsten Halle der Liga gleich 13 Neuzugänge bewundern können. Die realistische Hoffnung, dass der aktuelle Kader endlich wieder ein Finale erlebt, nährt allerdings eine Sommerpausen-Entscheidung hinter den Kulissen. Wie hier am Blog bereits im Jänner „empfohlen“ (siehe Caps-Kommentar zum Seuchenjahr 2011/12), greifen die Wiener endlich auf die langjährige Erfahrung von Ex-Atlanta-Scout Bernd Freimüller zurück. Hatte man in den vergangenen Saisonen das Gefühl, dass sich die Caps bei ihren Neuverpflichtungen hauptsächlich auf Punkte-Statistiken verließen, wurde heuer bei der Kaderplanung mit einem klar erkennbaren System und vermehrten...

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12in12 Preview 2012/13 – EC KAC

Wir haben uns, nach Vorbild des VUKOTA-Systems von Puck Prospectus, die Ligastatistiken der vergangenen Saisonen angesehen, Spieler und Teams analysiert, mit Spielern und Insidern gesprochen und schlussendlich alle Informationen in unser Bewertungssystem einfließen lassen. Mit einem Punkteschnitt von 7,6 liegt der Rekordmeister aus Klagenfurt auf Rang 3 im Eisner Auto EBEL-Preview. Wie sich die Bewertung der folgenden Grafik errechnet wird hier erklärt. Und was meint die Redaktion dazu? Kontinuität wird bei den Rotjacken auch in der kommenden Saison großgeschrieben. Gleichzeitig wird das Team mit den Abgängen der Routiniers und Gallionsfiguren Christoph Brandner und Dieter Kalt einmal mehr einer Verjüngung unterzogen. Ein Trend, der sich schon in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat und heuer seine Fortsetzung findet. Auf dem Transfermarkt hielten sich die Klagenfurter vornehm zurück. Folgerichtig holten die Rot-Weißen mit Patrick Harand und Jamie Lundmark nur zwei Neuzugänge an Bord, die die Abgänge von den Routiniers Christoph Brandner (Karriereende) und Dieter Kalt (nach wie vor auf Vereinssuche) abfangen und das Tempo im Angriffsspiel erhöhen sollen. Trotz der Abgänge der beiden Leitwölfe ging die Sommerpause inter überraschend ruhig vonstatten. Lundmark übernimmt den Import-Platz von Joey Tenute, der keinen Vertrag mehr erhielt. Beim Rekordmeister in der Lindwurmstadt schielt man natürlich auch heuer nach dem Titel. Offense Die Schlagkraft...

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