Österreich

The Fanblog.at

zur DE-Ausgabe
  • ÖEHV
  • ÖEHV
Movember

EBEL

EBEL Specials


123456

EBEL Specials

BodyOfficer 013: Leistenschmerz

Leistenschmerzen sind im Eishockeysport ein häufiges und weit verbreitetes Problem. In den Umkleidekabinen des Landes kursieren unzählige Halbwahrheiten und Hausmittel zur Bekämpfung dieser Schmerzen. Höchste Zeit, sich dem Thema Leistenbeschwerden seriös und medizinisch fundiert zu widmen. Leistenschmerzen treten besonders häufig bei Sportarten mit abrupten Richtungswechseln und/oder Kickbewegungen auf. Eishockeyspieler sind also quasi Mitglieder einer Risikogruppe für diese Art von Verletzungen. In den meisten Fällen werden Leistenschmerzen mit Adduktorenproblemen gleichgesetzt, weil die Schmerzen in der Nähe der Muskelansätze auftreten. Auch ausstrahlende, brennende Schmerzen im Unterbauch können als Begleiterscheinung auftreten, diese werden dann aber sehr gern als „Bauchmuskelzerrung“ fehlinterpretiert. Tatsache ist, dass es viel mehr Auslöser für Leistenbeschwerden gibt. Neben den muskulären Ursachen können auch die Lendenwirbelsäule, das Kreuz-Darmbeingelenk oder die Symphyse – allesamt Bestandteile des Beckenrings – für Schmerzen in der Leistengegend verantwortlich sein. Oft ist es so, dass die primäre Ursache im Bereich der Wirbel- oder Beckengelenke liegt und die Reizung der Muskeln erst als sekundäre Folge auftritt. Besonders bei mangelnder Beweglichkeit einzelner Abschnitte der Lendenwirbelsäule – die nicht zwingend schmerzhaft sein müssen – treten sehr häufig die bereits beschriebenen ausstrahlenden bzw. fortgeleiteten Schmerzen (z.B. im Bauch-, Hüften- oder Leistenbereich) auf. Es ist zu erkennen, dass die Komplexität dieses Themas...

BodyOfficer

BodyOfficer 012: Straftraining

Wenn es bei einer Mannschaft mal nicht so läuft, wie es soll, taucht in der Eishockeyberichterstattung immer wieder der Begriff „Straftraining“ auf. Die Spieler müssen „auf Vordermann“ gebracht werden, man muss ihnen „Beine machen“. Wilde Sprüche gehören zum Image, doch was passiert eigentlich nach einer harten Extraschicht im Körper? Straftraining, das sind häufig Skating Drills ohne Puck – erhöhte Intensität mit reduziertem Spaß – idealerweise an Tagen bzw. zu Zeiten, an denen die Spieler normalerweise frei hätten. Hier geht es vor allem darum, den Spielern zu zeigen, wer im Team das Sagen hat. Sie sollen für schlechte Leistungen oder mangelnde Motivation bestraft werden. Aus pädagogisch – psychologischer Sicht sind solche Maßnahmen auf alle Fälle zu hinterfragen, doch das ist zum Glück nicht mein Metier. Auch auf der körperlichen Ebene passiert einiges und das schauen wir uns jetzt an. Wie bereits in den anderen Trainingsartikeln erklärt, kommt es darauf an, den richtigen Trainingsreiz zur richtigen Zeit zu setzen. Nach jeder Belastung braucht der Körper eine Ruhephase um sich an den gesetzten Reiz anzupassen. Deshalb werden die Trainingswochen der Athleten im Voraus durchgeplant, damit sie für die Wettkämpfe auch tatsächlich in guter Verfassung sind. In so einen straff organisierten Trainingsplan zusätzliche Einheiten...

BodyOfficer

BodyOfficer 011: Schnelligkeit, Gleichgewicht und Beweglichkeit

In den letzten beiden Wochen ging es beim BodyOfficer um die Trainingsformen für Ausdauer und Kraft. Somit bleiben für den aktuellen Beitrag die Themen Schnelligkeit, Gleichgewicht und Beweglichkeit übrig. Wie bereits erwähnt, ist Eishockey eine sehr komplexe Sportart, bei der alle motorischen Grundfertigkeiten gleichzeitig abgerufen werden. Daher liegt es auch nahe, diese Fähigkeiten gemeinsam bzw. kombiniert zu trainieren. Ausdauer und Kraft werden in der Vorbereitungsphase noch isoliert trainiert. Ab der Vorwettkampfphase wird dann vermehrt auf kombinierte Trainingsformen gesetzt. Schnelligkeit wird neben Sprints und schnellen Antritten hauptsächlich durch verschiedene Formen von Sprüngen (Plyometrie) trainiert. Eine spezielle Form der Schnelligkeit ist die Reaktionsschnelligkeit. Übungen zur Reaktionsschnelligkeit lassen sich hervorragend als Abwechslung in die Trainigsroutinen einbauen. Gleichgewicht und Beweglichkeit sind für das Eishockey unerlässlich. Trotzdem ist dieses Thema für die  Athleten eine Selbstverständlichkeit, weil sie seit Kindesbeinen mit dem glatten Untergrund vertraut sind. In den letzten Jahren gibt es trotzdem immer wieder Versuche, die Cracks in der Offseason mit neuen Bewegungsformen in Kontakt zu bringen. Nicht zuletzt auch, um die Trainingsroutine etwas aufzulockern. So wurden gestandene Eishockeyspieler schon in Yogastunden und beim Slack-Lining gesichtet, gesprochen wird darüber aber eher selten.Das Gleichgewicht steht in sehr enger Verbindung zur Rumpfkraft bzw. zur Rumpfstabilität. Hier sind...

BodyOfficer

BodyOfficer 010: Krafttraining im Eishockey

Neben dem Ausdauertraining bildet das Krafttraining die zweite wichtige Säule in der Vorbereitung eines Eishockeyspielers. Grund genug, dieses Thema genauer zu betrachten. Im Bereich des Krafttrainings sind die Anforderungen an die Athleten besonders hoch. So hoch, dass auch mir bei der Vorbereitung für diesen Artikel die Komplexität des schönsten Sports der Welt wieder klar vor Augen geführt wurde. Das Krafttraining hat direkten Einfluss auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit und es dient im Kontaktsport Eishockey ganz besonders der Verletzungsvermeidung. Die Muskulatur des Rumpfs dient hier als körpereigenes Korsett, das Stöße und Belastungen abfedern kann. Im Eishockey sind es 3 Formen der Kraft, die einen besonderen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Spieler haben. Maximalkraft: Wird vor allem für Zweikämpfe benötigt und bedeutet, dass mit der vorhandenen Muskelmasse ein Maximum an Kraft erreicht werden soll. Im Bereich der Maximalkraft wird nach dem Prinzip hoher und höchster Lasten mit 1 bis 3 Wiederholungen pro Serie gearbeitet. Eine gut ausgeprägte Maximalkraft beeinflusst auch die Schnellkraft positiv. Schnellkraft: Sie ist die wichtigste Form der Kraft im Eishockey und wird für schnelle Antritte, Sprints und scharfe Schüsse benötigt. Das Schnellkrafttraining erfolgt hauptsächlich plyometrisch bzw. explosiv. Im Bereich der Beinmuskulatur bedeutet das in erster Linie das Absolvieren von...

BodyOfficer

BodyOfficer 009: Ausdauertraining im Eishockey

Wie bereits in der Vorwoche angekündigt, gibt es heute noch mehr Informationen zu den Besonderheiten des Eishockeytrainings. Diesmal dreht sich alles um das Ausdauertraining im Eishockey. Das Ausdauertraining bildet die Grundvoraussetzung für sämtliche weiteren Aktivitäten und Trainingsformen im Eishockey. Die Grundlagenausdauer bildet die Basis für hohes Niveau und Spieltempo. Zusätzlich müssen auch spezielle Ausdauerformen, wie Sprint (-kraft)ausdauer trainiert werden, weil die sportspezifische Belastung aus vielen kurzen, explosiven Antritten besteht. Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit werden auch Konzentration, Aufmerksamkeit und Verletzungsanfälligkeit durch das Ausdauertraining beeinflusst, denn unter Vorermüdung passieren mehr Fehler und auch mehr Verletzungen am Eis.Die Trainingsbelastungen sollen sich immer an den Wettkampfbelastungen orientieren. Daher sind im Eishockey Ausdauereinheiten, die länger als 45 Minuten dauern, nicht zielführend. Grob werden folgende Methoden unterschieden: Die Dauermethode (längere Laufe, gleichbleibende Intensität) dient der Erlangung der Grundlagenausdauer und während der Wettkampfperiode auch der Erhaltung der Leistungsfähigkeit.Das Intervalltraining. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form des Ausdauertrainings, bei dem die Stoffwechselbelastung schon der des Wettkampfes ähnelt. Belastungs- und Erholungsphasen wechseln einander ab.  Es eignet sich in weniger intensiver Form auch für das Training der Grundlagenausdauer, benötigt allerdings eine längere Regenerationszeit (bis 48 Stunden). Vorsicht beim Intervalltraining für Kinder und Jugendliche!Die Wiederholungsmethode (wiederholtes Absolvieren einer Strecke...

BodyOfficer

BodyOfficer 008: Eishockeytraining allgemein

In den vergangenen 6 Wochen war der Fokus meiner Artikel ganz auf die Verletzungen, die sich im Eishockey ereignen können, gerichtet. Damit diese Serie nicht zu einer Sammlung von Diagnosen und Beschwerden verkommt, möchte ich heute das Training im Eishockeysport genauer betrachten. Was am Eis so einfach aussieht und für den erfahrenen Zuschauer ganz normal ist, ist in Wirklichkeit eine hoch komplexe und anspruchsvolle Sportart. Die Anforderungen an einen Eishockeyspieler sind enorm, denn er wird in allen 5 motorischen Grundeigenschaften Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Gleichgewicht und Beweglichkeit beansprucht. Eishockey ist der Sport mit den höchsten Laktatwerten in der Wettkampfsituation (> 20 mmol/L). Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche Beanspruchung während eines Eishockeyspieles durchschnittlich zustande kommen.   Bevor wir so richtig loslegen, möchte ich noch  den Begriff Training definieren, denn es ist immer wicht zu wissen, worüber man eigentlich spricht. Training ist die Anpassung an Funktion und Belastung durch den systematischen Aufbau von Trainingsreizen. Beim Eishockeytraining ist es wichtig, dass die Trainingsbelastung möglichst genau den Belastungen der Wettkampfsituation entspricht. Das Ausdauertraining eines Langstreckenläufers zu übernehmen, wird daher für einen Eishockeyspieler auf Dauer nicht sinnvoll sein. Eine große Herausforderung ist es außerdem, das Training über das gesamte Jahr so zu planen, dass die Spieler...

BodyOfficer

BodyOfficer 007: Wirbelsäulenverletzungen

Teil 6 der 6-teiligen Serie zu Verletzungen und Verletzungsursachen im Eishockey. Im sechsten und letzten Teil der Serie geht es heute um Verletzungen der Wirbelsäule. Die Verletzungen der Wirbelsäule unterscheiden sich von den klassischen Gelenksverletzungen deutlich, daher bilden sie den Abschluss der Serie. Gelenk: Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbelkörpern, die alle durch Gelenke miteinander verbunden sind. Sie ist also quasi eine Kombination von vielen Gelenken und die Beweglichkeit des Oberkörpers ist von der Funktion aller dieser Gelenke abhängig. Die Wirbelsäule ist beim Drehen des Kopfes genauso mitbeteiligt wie beim Bücken, Strecken, zur Seite neigen und vielen anderen Bewegungen. Die Bewegungen erfolgen immer über mehrere Wirbelsäulensegmente und sind sehr komplex.  Außerdem liegt im Inneren der Wirbelsäule das Rückenmark – ein Teil des zentralen Nervensystems. Verletzungen: Meistens kommt es an der Wirbelsäule nur zu Verstauchungen als Folge von Checks oder Stürzen. Auch Verletzungen und Verspannungen der Rückenmuskulatur können in diesem Zusammenhang auftreten. Das ist die Kategorie der weniger gefährlichen Wirbelsäulenverletzungen. Alle anderen Verletzungen, die theoretisch auch auftreten können, sind hingegen sehr gefährlich. Einerseits gibt es Wirbelkörperbrüche, bei denen Teile des Wirbels ab- oder einbrechen können und dann gibt es noch die Gruppe der Verletzungen (egal ob mit oder ohne Knochenbruch), bei...

EBEL Specials

Was sind die KYOCERA Performance Indizes?

Das Team von THEFANBLOG hat über die vergangenen beiden Saisonen neue Berechnungsmodelle mit starkem US-Touch entwickelt. Wir arbeiten mit einem standardisierten Bewertungssystem, um die gezeigten Leistungen von Spielern und Teams der Erste Bank Eishockey Liga objektiver zu beurteilen: Wie gut ist jeder einzelne Spieler? Wie wichtig ist er für sein Team?  Wie gut ist die Leistung jedes einzelnen Teams pro Woche? Wie stehen sie im direkten Vergleich zueinander?  Auf Basis der KYOCERA-Kennzahlen Player Performance Index (PPI) sowie Team Performance Index (TPI) wird Runde für Runde eine Auswahl der sechs auffälligsten Spieler (Team der Runde) und eine Reihung der zwölf Liga-Teams (Power Ranking) erstellt. Die aktuelle Top 12 der Top-Performer aus der EBEL gibt’s außerdem im Player Ranking. EBEL Player Performance Index (PPI) Der Player Performance Index (PPI) ist ein Zahlenwert, mit dem wir die gezeigten Leistungen einzelner Spieler transparent abbilden können. Basis unseres PPI-Modells ist eine umfangreiche statistische Aufbereitung der Spiele der Erste Bank Eishockey Liga. Über Ableitungen und Re-Kalkulationen basiert der PPI auf einer Kombination aus 23 (Goalies) bis 31 (Feldspieler) verschiedenen Kennzahlen, die für jeden Spieler in jedem einzelnen Spiel berechnet und gewichtet werden. EBEL Team Performance Index (TPI) Der Team Performance Index (PPI) ist ein Zahlenwert, mit dem wir die gezeigten Leistungen aller EBEL-Teams transparent abbilden können. Basis unseres TPI-Modells sind die PPIs der einzelnen Spieler,...

EBEL Specials

#HOCKEYvsCANCER – EBEL-MOvember 2012

Mit dem Sinken der Temperaturen steigt Jahr für Jahr vielerorts die Motivation sich zu verkleiden. Zwar wird der Fasching offiziell erst am 11. 11. geweckt, aber mittlerweile erfreuen sich bei uns ja auch Halloween-Parties großer Beliebtheit und so schlüpfen bereits Ende Oktober Millionen Menschen weltweit in die schrecklichsten Kostümierungen. Während „Trick or Treat“ mittlerweile ja auch in Mitteleuropa schon zum Standard geworden ist, hat sich ein anderer vorwinterlicher „Verkleidungstrend“ noch nicht zu 100 % durchgesetzt. „Grow a Beard“ heißt es für eine kleine Schar Eingeweihter, die am 31. 10. nicht den Halloweenabend sondern den MOvember Eve feiern. Im (Spenden)Kampf für die Prostatakrebsforschung 2003 in Australien ins Leben gerufen, ist das „MOnat der Schnurrbärte“ mittlerweile auch auf der Nordhalbkugel angelangt. THEFANBLOG hat sich bereits im Vorjahr mit dem Phänomen MOvember und natürlich im Besonderern mit Faszination „Bärte im Eishockey“ beschäftigt und war mit Teilen der Redaktion auch fleißig am Spenden sammeln (siehe: MOvember Pain?). Heuer haben wir beschlossen uns noch wesentlich umfassender dem Thema zu widmen und so wird der gesamte November im Zeichen der MOvember-Bewegung stehen. Wer noch nicht so überzeugt ist, was denn ein Mann mit Schnurrbart bitte „Gutes“ bewirken soll, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt: THEFANBLOG unterstützt...

123456