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Artikel von Armin Biedermann [murray]


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CLUBdate EC Salzburg

Bulls vs. Foxes – Game 4

Die Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga ist bereits drei Spiele alt. Dass der HCB Sütirol in Spiel vier bereits die zweite Chance haben würde, sich zum Meister der Liga zu krönen, ist eine Überraschung. Nach zwei Siegen der Füchse, folgte am Dienstag der erste Sieg des EC Salzburg in einer Finalserie seit 14.04.2011, als sich die Bullen in Spiel 7 in Klagenfurt zum Meister kürten. Kim Strömberg dreht in Minute 27 jublend ab. Soeben erzielte der Finne seinen dritten Treffer der Play-Offs, seinen ersten Treffer im Finale. Das 0:2 wurde im späteren Spielverlauf das spielentscheidende Tor. Als nur Minuten später David Laliberté zum 0:3 traf, war bereits die Vorentscheidung gefallen. Thomas Raffls Anschlusstreffer folgten zwei weitere Treffer von Laliberté, der seinen Hattrick perfekt machte, sowie ein Volltreffer vom MacGregor Sharp. Nach 60 gespielten Minuten kannten die mitgereisten Bozener Fans kein Halten mehr. Die Anzeigetafel hinter ihnen präsentierte es gelb auf schwarz: Salzburg 1 Bozen 6. – Stand in der Best-of-Five-Serie: 0:1.   Sharp, in seiner dritten Spielzeit mit den Füchsen, hält nach drei Spielen bei bereits acht Treffern in den Play-Offs und ist somit am besten Weg, Top-Torschütze der Postseason zu werden. Realistische Chancen, dem Kanadier diesen Titel noch...

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Finale: EC Salzburg vs. HCB Südtirol

Wie bereits im September an dieser Stelle erwähnt, ist es keine große Überraschung, dass der EC Salzburg auch in dieser Saison eines jener zwei Teams der Erste Bank Eishockey Liga ist, dessen Postseason am längsten dauert. Während sich die Bullen im Viertelfinale gegen aufopfernd kämpfende Bulldogs aus Dornbirn unerwartet schwer taten, endete die Halbfinalserie gegen den EHC Linz mit einem Sweep. Der Finalgegner ist zum erst zweiten Mal seit der Internationalisierung der Liga 2006/07 kein Team aus Österreich. Mit dem HC Bozen wartet das Überraschungsteam der Liga auf die Bullen. Die Füchse benötigten ein Spiel weniger als Salzburg (9), um den Finaleinzug zu fixieren. Nach dem klaren 4:0-Seriensieg gegen Fehérvár, siegte der HCB im Halbfinale gegen den Villacher SV mit 3:1. Bemerkenswert an diesem Serienausgang: zwei der drei Siege (darunter auch das entscheidende Spiel 4) gegen die Adler konnte das Team von Tom Pokel in Villach feiern. Im Verlauf des Grunddurchgangs gewann der HCB in 16 von 27 Versuchen auf fremdem Eis, in den Play-Offs sind die Füchse auswärts überhaupt unbesiegt. Kollege Hannes Biedermann sieht im Heimrecht einen Vorteil der Salzburger: Nicht zu unterschätzen ist Salzburgs Vorteil, die Endspielserie auf eigenem Eis beginnen zu können. Dieser Umstand gewinnt zusätzlich an...

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Die Chance auf den Sweep ++ Rückhalt Brucks

Es ist angerichtet! Gewinnt der EC Salzburg heute abend abermals gegen den EHC Linz, stehen die Mozartstädter zum ersten Mal seit 2011 wieder im Finale der Erste Bank Eishockey Liga und beenden somit eine dreijährige “Durststrecke”. Während man im ersten Jahr nach Ligaeinstieg die Play-Offs nicht erreichen konnte, errang man anschließend bis 2011 vier Meister- und zwei Vizemeistertitel. Die Vorzeichen stehen gut, dass man morgen im Heimspiel gegen die Blackwings den vorzeitigen Einzug ins Finale schafft. Seit nunmehr 11.03. ist die Mannschaft von Don Jackson unbesiegt. In 376:12 Spielminuten oder sechs Spielen erhielten die Bullen 14 Gegentore, erzielten ihrerseits 25. Außerdem verließen die Mozartstädter gegen Linz das letzte Mal am 07.01. als Verlierer das Eis. Die Bilanz seit dieser Niederlage: Vier Spiele, vier Siege, Torverhältnis 18:7. Garrett Roe, Torschütze des Siegtreffers vom Dienstag sah das heutige Spiel gestern folgendermaßen: Es geht nur um das morgige Spiel. Wir müssen auf alles gefasst sein und trotzdem an unserem System festhalten. Neben 100%-igem Einsatz, den man im Playoff sowieso voraussetzen muss, gilt es auch die Details nicht aus den Augen zu verlieren; ob Verteidigung, Zweikämpfe, Forechecking – gegen diese starke Mannschaft muss das alles klappen, um noch einmal zu gewinnen. Dave Meckler und...

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Brückler als Rückhalt ++ Halbfinale vs. Linz

Als Außenstehender ist es meist schwer vorstellbar, wie sehr ein Torhüterwechsel während eines Spiels das Verhalten bzw. Auftreten der  gesamten Mannschaft beeinflussen kann. Ein sogenannter “turning point” war die 22. Spielminute in Spiel 3. Der Dornbirner EC hatte soeben das 1:3 auf Salzburger Eis erzielt, bei einer 2:0-Führung in der Serie. Coach Jackson reagierte und ersetzte den in der Serie glücklos agierenden Luka Gračnar durch Bernd Brückler. Was nun folgte, war eine Aufholjagd im Spiel und der Sieg in der Serie. In den folgenden 224 Minuten und 35 Sekunden der Serie lagen die Bullen nur rund ein Fünftel der Zeit in Rückstand und mehr als die Hälfte in Führung. Brücklers Performance in Spielen 3 – 6 der Serie kann sich dementsprechend mit einem Gegentorschnitt pro Spiel von 1.87 auch sehen lassen! Im besagten Spiel 3 glichen die Bullen das Spiel rund 10 Minuten nach der 3:1-Führung durch Tore von Konstantin Komarek und Brian Fahey aus, ehe Andreas Kristler in der Overtime (die zweite in drei Spielen) mit seinem Treffer zum 4:3 den ersten Sieg der Serie fixieren konnte. – 1:2 in der Best-of-Seven-Serie.   Bereits zwei Tage später gelang dem EC Salzburg in Dornbirn der Ausgleich in der Serie. Bis...

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How sweep it is… ++ Bozen vs. Villach

Es ist vollbracht! Der HC Bozen steht nach vier Siegen in vier Spielen gegen Sapa Fehérvár AV 19 im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga! Vier Siege in ebenso vielen Spielen lassen einen deutlicheren Verlauf vermuten, als er es am Eis war. Einzig Spiel 3 der Serie endete relativ deutlich mit einem 3:0-Heimsieg für die Füchse. Im letztlich entscheidenden vierten Duell in Ungarn gestalteten die Gastgeber das Spiel äußerst spannend. Nach einer 2:0- und 3:1-Führung des HCB (Sarauer bzw. Santorelli, Gander und Nicoletti mit den Treffern) brachte Fehérvár den HCB erneut an den Rand einer Niederlage. Als Benk in Minute 55 Jaroslav Hübl zum 3:3-Ausgleich überwinden konnte, durfte bereits mit der zweiten Verlängerung der Serie gerechnet werden. Genau drei Minuten später war es Kapitän Alexander Egger, der für die Bozener zum entscheidenden 3:4 einnetzen konnte. So ließ es anfangs zumindest der offizielle Spielbericht vermuten. thanks for all the congratulations. i just want to give credit to the guy who deserves it. #greg #Sharp scored the gamewinner tonight — Alexander Egger (@Egge17) March 14, 2014 Egger klärte dieses Missverständnis allerdings gleich nach dem Spiel auf – MacGregor Sharp ist der offizielle Torschütze des Game-Winnig-Goals. Die Saisonbilanz gegen Fehérvár lautet somit: 8...

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Drei Matchpucks ++ Hübl schreibt Geschichte

Der HC Bozen ist in jeder Phase seiner Premierensaison für eine Überraschung gut. In Phase 1 des Grunddurchgangs sorgten die Südtiroler durch ihre direkte Qualifikation für die Play-Offs für überraschte Gesichter. Spätestens, als mit Platz 2 nach der Platzierungsrunde auch noch die Teilnahme an der Champions Hockey League fixiert war, war die nächste Überraschung perfekt. Um für Saisonüberraschung Nummer 3 zu sorgen, benötigte der HC Bozen nur drei Spiele gegen seinen “Wunschgegner”, Sapa Fehérvár AV 19: Die Füchse können im morgigen Auswärtsspiel in Ungarn als erstes aller acht Teams den Halbfinaleinzug fixieren! Medveščak Zagreb, jendes Team, welches der HC Bozen seit dieser Saison in der Erste Bank Eishockey Liga “ersetzt” gelang dieses Kunststück in der Premierensaison 2009/10 ebenfalls. Die Kroaten scheiterten 2010 im Halbfinale allerdings am späteren Meister, dem EC Salzburg. Ein Szenario, welches aus zweierlei Gründen für die Füchse nicht eintreten kann: Zum einen kann es aufgrund der Durchführungsbestimmungen der EBEL erst frühestens im Finale ein Duell des Erstplatzierten nach dem Grunddurchgang mit seinem direkten Verfolger geben. Zum anderen fehlen den Salzburgern momentan noch drei Siege auf einen Halbfinalplatz (siehe dazu das CLUBdate des EC Salzburg). Die 3:0-Führung in der Serie für den HCB sieht am Papier bzw. Bildschirm allerdings...

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Sand im Getriebe ++ Sieg in Spiel 3

Die Ernüchterung und Überraschung war den Spielern und Zusehern am Freitag im Salzburger Volksgarten ins Gesicht geschrieben. Womit man nicht gerechnet hatte, war eingetreten. Der EC Salzburg unterlag dem krassen Außenseiter der Serie, dem Dornbirner EC, mit 2:3 nach Verlängerung. Don Jackson ließ sich in der Presseaussendung des Klubs zum ersten Spiel gegen die Vorarlberger folgend zitieren: Wir gehen in das erste Spiel gegen Dornbirn wie in jedes andere Spiel und hoffen zu gewinnen. Wir bereiten uns prinzipiell auf jedes Spiel so vor, dass wir es gewinnen können. (…) Die Bullen starteten plangemäß in das Spiel und gingen in Minute sechs durch Andreas Kristler in Führung. Trotzdem ging es mit einem 1:1 zum ersten Pausentee. Die Salzburger mussten nach elf Minuten den Ausgleich durch Mink hinnehmen. Der Tenor des Spiels blieb der gleiche: Salzburg drückend überlegen, vor dem Tor von Dennis nicht effektiv genug und die Bulldogs blieben im Konter brandgefährlich. Zunächste waren es abermals die Gäste, die im Mitteldrittel in Führung gingen. Zu Beginn des (vermeintlich) letzten Abschnittes war es Mark Cullen, der die Scheibe sehenswert aus der Luft übernahm und zum 2:2 ausgleichen konnte. Es sollte der letzte Treffer der Salzburger an diesem Abend werden. Die Overtime brachte...

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Platz 1 nach 54 Spielen ++ Gračnars Rekorde

Es war der 05.04.2007. Kapitän Dieter Kalt stemmte zwei Trophäen in die Luft – eine für den Gewinn der österreichischen Meisterschaft, eine für den Champion der Erste Bank Eishockey Liga. Der EC Salzburg hatte soeben das entscheidende Spiel gegen den Villacher SV mit 4:2 und somit die Best-of-Seven-Serie mit 4:1-Siegen für sich entschieden. Zwar befindet sich mit Matthias Trattnig nur noch ein Spieler aus der damaligen Meistermannschaft in den Reihen der Mozartstädter, doch ist eine weitere Parallele zu 2006/07 vorhanden. Wie auch in der laufenden Meisterschaft beendeten die Bullen vor sieben Jahren den Grunddurchgang als Erstplatzierter. Auch in der Zwischenrunde war das Team um Matthias Trattnig das Maß der Dinge. 17 von 20 möglichen Punkten geholt, in neun Spielen gepunkten, ligaweit am längsten in Führung gelegen (rund 60% der gespielten Zeit), am meisten Tore erzielt (36), am wenigsten erhalten (18). Einen außerordentlich großen Anteil am Erfolg hat Luka Gračnar: Confirmed: Luka Gračnar (1.97) is the first #EBEL goalie to finish a regular season with a GAA below 2.00 since Andrew Verner in 2004/05. — Hannes Biedermann (@HB_Crunchtime) March 2, 2014 In der Zwischenrunde stand der Slowene in neun Spielen knapp 550 Minuten am Eis. Sein Gegentorschnitt in dieser Zeit: 1,42!...

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Off to Fehérvár! ++ ChampionsHockeyLeauge

Mit fünf Punkten aus den letzten drei Spielen der Platzierungsrunde gelang dem HCB Südtirol etwas, was den Füchsen vor Saisonbeginn wohl fast niemand zugetraut hatte. Champions Hockey League! Mit dem 3:1-Sieg am letzten Spieltag der Zwischenrunde in Linz und der gleichzeitigen Heimniederlage der Vienna Capitals gegen Orli Znojmo (4:7) qualifizierte sich der HC Bozen als erstes von zwei Teams neben den bereits gesetzten Teams aus Wien und Salzburg für die Champions Hockey Leauge. #VICvsOZN 4:7, two minutes left. Safe to congratulate Bolzano on a remarkable season. Foxes will play in the Champions Hockey League 14/15! — Hannes Biedermann (@HB_Crunchtime) March 2, 2014 Congratulations HC Südtirol Bolzano! 2nd place in EBEL final standings earns the Austrian league's Italian club a place in @Championshockey — Champs Hockey League (@championshockey) March 2, 2014   Auch Rick Schofield, Schütze zum 1:1 in Linz, gratulierte sich und seinen Mit”spielers” zum zweiten Rang. The Rigazzi's finished second place. Proud of all our spielers. @MattDingo27 @CharleboisJoe #greg Playoff time — Rick Schofield (@rjschofield) March 2, 2014 Das Spiel in Linz begann für den HCB nicht nach Wunsch. Als Davide Nicoletti auf der Strafbank saß, gingen die Gastgeber durch Leahy in Führung. Das 1:0 war auch der Stand...

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