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EBEL

12in6 Preview 2013/14 – Vienna Capitals



Wir haben uns, nach Vorbild des VUKOTA-Systems von Puck Prospectus, die Ligastatistiken der vergangenen Saisonen angesehen, Spieler und Teams analysiert, mit Spielern und Insidern gesprochen und schlussendlich alle Informationen in unser Bewertungssystem einfließen lassen. Mit einem Punkteschnitt von 7,8 belegen die Caps Platz 2 in unserem EBEL-Preview. Wie sich die Bewertung der folgenden Grafik errechnet wird hier erklärt.

Vukota 1314 Wien

Und was meint die Redaktion dazu?

Auch heuer ist der Finaleinzug wieder unser Ziel. Wir hatten sportlich die zweitbeste Saison der Vereinsgeschichte und waren auch in anderen Belangen sehr erfolgreich.

Mit dem ausgegebenen Saisonziel von Präsident Hans Schmid starten die Vienna Capitals in die neue Eishockeysaison und wollen auch in der neuen Spielzeit wieder um den Meistertitel mitspielen. In der vergangenen Saison dominierten die Wiener sowohl den Grunddurchgang als auch die Platzierungsrunde, erst im Finale musste man sich dem Rekordmeister aus Klagenfurt geschlagen geben und die Meisterträume begraben. Damit es heuer mit dem zweiten Titelgewinn der Vereinsgeschichte klappen soll, hat Headcoch Tommy Samuelsson während der Sommerpause den Kader etwas umgebaut, neben sechs Neuverpflichtungen blieb der Großteil der Mannschaft jedoch erhalten. Für Aufregung und Unmut bei den Anhängern sorgte der Trainer mit den Personalentscheidungen von André Lakos und Philipp Pinter, deren Verträge in der Bundeshauptstadt nicht verlängert wurden. Während es Lakos nach Tschechien zu KLH Chomutov verschlagen hat, schnürt Pinter seine Eisschuhe künftig bei den Lausitzer Füchsen in der zweiten deutschen Liga. Samuelsson steht aber zu seinen schwierigen Entscheidungen und bedankt sich bei seinen beiden ehemailgen Schützlingen:

Beide haben eine tolle Saison gehabt und uns mit ihrer Erfahrung viel geholfen. Dafür will ich ihnen auf diesem Weg auch danke sagen. Ich werde die Mannschaft aber an ein paar Positionen ändern. Dabei trifft es auch Philip und André. Wir haben in unserem Team einige vielversprechende Junge, die ich in ihre Positionen vorziehen, ihnen mehr Eiszeit und damit auch mehr Verantwortung geben will.

Zusammen mit Bernd Freimüller feilte Samuelsson während der Sommerpause behutsam an der Zusammenstellung des Kaders. Neben Dustin Sylvester (Abbotsford), Mark Matheson (Chicago) und Justin Fletcher (Tohuko) dürfen die Wiener mit Mike Oullette (Linz) einen der torgefährlichsten Offensivspieler der letzten Jahre aus der heimischen Liga in den eigenen Reihen begrüßen. Damit erhöht sich die Anzahl der Legionäre bei den Capitals aktuell auf zwölf Fremdarbeiter, das bedeutet Spitzenwert

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in der heimischen Liga. Darüber hinaus konnte man auch zwei hoffnungsvolle junge Offensivtalente verpflichten, Nikolaus Hartl kommt vom VSV und Kevin Puschnik spielte zuletzt bei den Bullen in Salzburg. Die gezielt getätigten Neuverpflichtungen dürften die erfolgreich spielende Mannschaft aus der letzten Saison gut ergänzen, somit zählen die Capitals auch heuer wieder zum engen Kreis der Titelanwärter.

Offense

Mit den Abgängen von Philipp Pinter (Lausitz) und Daniel Woger (Graz) wurden im Sommer zwei heimische Stürmer abgegeben, im Gegenzug wurden aber auch zwei österreichische Offensivtalente unter Vertrag genommen. Nach zwei Jahren beim VSV wechselte Nikolaus Hartl während der Sommerpause in die Bundeshauptstadt, um einen weiteren Schritt in seiner Karriere nach vorne zu machen. Hartl sammelte in dieser Zeit in 90 Einsätzen zwölf Scorerpunkte, wurde zuletzt von Hannu Järvenpää aber immer weniger berücksichtigt. Dustin Sylvester gilt als Wunschspieler von Samuelsson und Freimüller und hat sich trotz Angebote aus Deutschland, Schweden und der Schweiz für die Vienna Capitals entschieden, der 24-Jährige spielte zuletzt bei Abbotsford Heat in der AHL und gilt als quirliger mit eisläuferischen Qualitäten ausgestatteter Spieler, der auch seine Kollegen mit einem überraschenden Pass in Szene setzen kann. Mit Mike Ouellette aus Linz hat man auch einen namhaften Neuzugang nach Wien geholt, mit dem Topscorer wird das Angriffsspiel der Capitals noch weiter aufgewertet. Der 31-jährige Kanadier stand in seinen vier Jahren in der EBEL sowohl für Zagreb, Graz als auch für Linz auf dem Eis, erzielte dabei insgesamt 211 Scorerpunkte und zählt derzeit somit zu den besten Centern in der heimischen Liga. Zusammen mit Gratton, Rotter, Ferland und Fortier sind die Wiener im Angriff äußerst schlagkräftig aufgestellt.

Defense

Bereits in der vergangenen Saison setzte Trainer Samuelsson auf eine kompakte Defensive und seine Abwehrspieler dürften seine Vorgaben gut umgesetzt haben, bis auf André Lakos wurden die restlichen Verteidiger gehalten. Dazu gesellen sich die beiden Neuverpflichtungen Mark Matheson und Justin Fletcher, die bereits während der Saisonvorbereitung einen guten Eindruck hinterließen und noch mehr Stabilität in die Abwehr bringen dürften. Für den 29-Jährigen Matheson ist das Engagement bei den Capitals die erste Station auf europäischem Eis, die letzte sieben Jahre war der Verteidiger in der AHL aktiv, unter anderem bei den Chicago Wolves und den Milwaukee Admirals. Freimüller beschreibt den Neuzugang als einen ruhigen, soliden Verteidiger mit gutem Aufbauspiel, zudem gilt Matheson als fairer Spieler, der sich auch gerne mal in die Offensive einschaltet. Aufgrund einiger Verletzungen in der vergangenen Saison kamen auch die beiden jungen Verteidiger Peter Schweda und Patrick Peter häufig zum Einsatz und konnten das Vertrauen des Trainers auch bestätigen, Samuelsson wird auch in der neuen Saison auf die beiden Eigenbauspieler setzen.

Goaltending

Wie auch in der vergangenen Saison gehen die Vienna Capitals mit Matt Zaba als Nummer eins in die neue Spielzeit, als Backup wurde dem jungen Nachwuchstorhüter David Kickert das Vertrauen geschenkt, der den nach Klagenfurt abgewanderten Fabian Weinhandl ersetzen soll. Im letzten Jahr setzte sich Zaba mit starken Leistungen und einer Fanquote von 92,7% während dem Grunddurchgang klar gegen Weinhandl durch. Der erst 19-Jährige David Kickert kommt aus der eigenen Jugendabteilung und erhält von den Vereinsverantwortlichen eine Chance, sich in der höchsten österreichischen Spielklasse zu beweisen und sich weiterzuentwickeln. Auch im Betreuerstab gab es eine Veränderung, die Capitals gaben Anfang Juli die Verpflichtung von Michael Elmer als neuen Tormanntrainer bekannt. Der erst 25-jährige Österreicher war bereits bei den Nürnberg Ice Tigers, in Bad Tölz und in Landshut aktiv und verfügt somit trotz seines jungen Alters auch schon über ausreichend Erfahrung.

Coaching

Tommy Samuelsson steht bereits zum drittem Mal als Headcoach hinter der Bande der Vienna Capitals führte seine Mannschaft vergangene Saison souverän ins Finale, seine persönliche Handschrift war eindeutig zu erkennen. Eine gelungene Abstimmung aus kompakter Defensive und offensiver Spielweise waren das Rezept für eine durchaus erfolgreiche Saison. Während der Sommerpause wurden ihm von der Vereinsführung auch die Verpflichtung seiner Wunschspieler Dustin Sylvester und Mark Matheson zugesichert, somit konnte der schwedische Taktikfuchs seinen Kader nach den eigenen Vorstellungen behutsam verstärken. Zusammen mit seinem Assistenten Philippe Horsky konnten zuletzt auch einige junge Spieler erfolgreich an die Profi-Mannschaft herangeführt und integriert werden, mit Patrick Peter und Peter Schweda hat man zudem auch die Youngstars der letzten beiden Jahre in den eigenen Reihen.

Top 3 Players-to-Watch

Nach dem Abgang von Torhüter Fabian Weinhandl bekleidet David Kickert die Back-Up-Position im Kasten der Wiener hinter Matt Zaba. In der Jugendmannschaft der Capitals konnte der erst 19-Jährige die Verantwortlichen von seinem Talent überzeugen und hat in der neuen Saison die Gelegenheit zu zeigen, dass er reif für die höchste österreichische Spielklasse im Eishockey ist. Aufgrund des Verlustes von Verteidiger André Lakos ist den Wienern ein routinierter Abwehrspieler abhanden gekommen, hier wird die Ruhe und Erfahrung von Sven Klimbacher gefragt sein, der auf eine starke Premierensaison im Dress der Capitals zurückblicken kann. Im Angriff hat man mit Mike Ouellette einen absoluten Topscorer der heimischen Liga verpflichten können, der Kanadier wusste bei allen vier EBEL-Vereinen zu überzeugen und trat dort sowohl als treffsicherer Schütze als auch als idealer Vorbereiter in Erscheinung. Bei 211 Scorerpunkten aus den letzten vier Jahren wird Ouellette sicherlich auch bei den Wienern sein Punktekonto weiter aufstocken können.

Breakout Candidate

Nach seiner schweren Schulterverletzung zu Beginn der vergangenen Saison musste Mario Fischer die restlichen Spiele von der Tribüne aus verfolgen. Während der European-Trophy-Begegnung in Prag hat sich der Stürmer eine langwierige Verletzung zugezogen, die er aber mittlerweile endgültig auskuriert hat und der Mannschaft wieder zur Verfügung steht. In der Vorbereitung bot der 24-jährige Wiener eine überzeugende Leistung und wurde von Coach Samuelsson auch prompt zum Assistant-Captain ernannt.

Offseason Moves (Key Additions, Key Losses)

Mit den Abgängen von André Lakos und Philipp Pinter sorgte Samuelsson während der Sommerpause für Unruhe bei den eigenen Fans, die diese Entscheidung nicht nachvollziehen konnten. Auch der Abgang von Keeper Fabian Weinhandl könnte den Capitals bei einer längeren Verletzung von Matt Zaba noch Kopfschmerzen bereiten, mit David Kickert hat man zwar einen jungen und talentierten aber auch unerfahrenen Torhüter.

Dafür werden die Fans aber sicherlich viel Freude mit dem offensiven Neuzugang aus Linz haben. Mike Ouellette zählt zu den absoluten Topstürmern in der österreichischen Eishockeyliga, der treffsichere Kanadier wird die ohnehin starke Offensivabteilung der Wiener noch weiter verstärken und die Abgänge von Josh Soares und Tony Romano auf jeden Fall kompensieren.

Stats

Goals: Rang 8 (137 G) Goals Allowed: Rang 1 (100 GA)
Penalty Killing: Rang 3 (84,65%)
Power Play: Rang 5 (18,97%)
Fair Play: Rang 8 (13,19 min/Game)