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EBEL

12in6 Preview 2013/14 – KAC



Wir haben uns, nach Vorbild des VUKOTA-Systems von Puck Prospectus, die Ligastatistiken der vergangenen Saisonen angesehen, Spieler und Teams analysiert, mit Spielern und Insidern gesprochen und schlussendlich alle Informationen in unser Bewertungssystem einfließen lassen. Mit einem Punkteschnitt von 7,4 ist der Meister die Nummer 3 im THEFANBLOG EBEL-Preview. Wie sich die Bewertung der folgenden Grafik errechnet, wird hier erklärt.

Vukota 1314 Klagenfurt

Und was meint die Redaktion dazu?

„Das Ziel ist natürlich der Titel, aber den gewinnt man sicher nicht im September. Wir müssen hart arbeiten, Schritt für Schritt.“

So fasst zum Start Heimkehrer Thomas Pöck die vorläufige Saisonplanung des KAC zusammen. Und Schritt für Schritt wird es wohl besonders für die vielen Jungen heißen, die heuer den Meisterkader mehr als „nur auffüllen“ sollen. Insgesamt wurden 13 Nachwuchstalente mit sogenannten Jungprofi-Verträgen ausgestattet und es wird an Coach Olsson liegen, ihnen dann auch entsprechende EBEL-Eiszeit zu verschaffen.

Neben dem lobenswerten „Jugendwahn“ sorgte im Sommer vor allem die vornehme Zurückhaltung am Transfermarkt für Verwunderung unter den Beobachtern. Für die zahlreichen – teilweise sehr schmerzhaften – Abgänge aus dem Meisterkader wurden mit Pöck und Weinhandl bisher eigentlich nur zwei gestandene Profis als Ersatz geholt. Ob die aktuelle Mannschaft den Ansprüchen der – vor allem nach dem furiosen Endspurt der vergangenen Saison – sehr verwöhnten Klagenfurter Fans genügen wird, ist fraglich. Aber die eingangs erwähnte Aussage von Pöck trifft ja nicht nur auf die Mannschaft, sondern vor allem auch auf das Management zu. Im September wird man nicht Meister, und wenn man eines aus der Vorsaison gelernt hat, dann, dass ein durchwachsener Saisonstart den KAC keinesfalls vom Titel abhalten kann. Sollte sich der Kader also im Verlaufe des Grunddurchgangs als nicht finaltauglich herausstellen, werden Viveiros & Co sicherlich hart arbeiten und Schritt für Schritt noch die eine oder andere namhafte Verstärkung an den Wörthersee locken.

Offense

Auf den ersten Blick ist der Klagenfurter Kader im Sommer vor allem im Angriff wesentlich schwächer geworden. Mit Thomas Hundertpfund und Raphael Herburger haben gleich zwei Center den Verein in Richtung Ausland verlassen. Doch weder für die beiden Schlüsselspieler, noch für Tom Zanoski oder den zuletzt langzeitverletzten Neo-Pensionisten Gregor Hager wurde ein Ersatz verpflichtet. Stattdessen hofft man auf eine endlich verletzungsfreie Saison von T’n’T ScofieldSpurgeon und einen Leistungssprung von Paul Schellander. Ob es bereits heuer einer der vielen Youngsters wirklich zum Stammspieler schafft wird sich zeigen, die Fußstapfen der prominenten Abgänge werden für sie aber auf alle Fälle um einiges zu groß sein.

Defense

Mit Thomas Pöck hat sich der Meister einen der begehrtesten Auslandsösterreicher und mit ihm jede Menge Erfahrung und Führungsqualität geangelt. Neben dem prominenten Neuzugang schnürt zum Saisonstart auch der Großteil der Meisterdefensive die Eisschuhe wieder hauptsächlich in der Messehalle. Die Routiniers Kirk Furey, Florian Iberer, Johannes Reichel und Herbert Ratz stehen (meist) für solide Qualitätsarbeit und Mike Siklenka trainiert – nach seiner leider verlängerten Sommerpause – mittlerweile auch wieder in Klagenfurt. Alles in allem sollte man den Abgang von Martin Schumnig und die tragische Auszeit von Johannes Kiritsits durchaus kompensieren können und mit Pöck im Spiel nach vorne sogar noch gefährlicher sein.

Goaltending

Lange musste er darum kämpfen und in der Schlussphase der vergangenen Saison ist es ihm dann schlussendlich völlig verdient auch gelungen: René Swette ist endlich die unumstrittene Nummer 1 im Kasten der Rotjacken. Wie lange das Vertrauen in den Meistergoalie jedoch anhält, wird sich weisen. Die Verpflichtung von „Backup“ Fabian Weinhandel sollte Swette auf jeden Fall einen kleinen Startvorteil verschaffen, aber der Steirer hat große Ambitionen und wird sich mit seinem Nationalteam-Kollegen einen harten Kampf um Einsatzzeiten liefern. Das einzige Österreicher-Duo der Liga ist sicherlich eines der stärksten Goalie-Tandems der Liga und die Fans werden Andy Chiodo wohl nicht nachtrauern müssen.

Coaching

Der Meistermacher steht auch in der neuen Saison wieder hinter der Bande. Christer Olsson hat im Vorjahr nach einem mäßigen Saisonstart das Ruder übernommen und aus einer verunsicherten Truppe eine erfolgreiche Einheit geformt. Ein Team, dass sich zum Saisonende hin in einen wahren Rausch spielte und den Favoriten aus Wien völlig verdient vom Eis fegte. Gemeinsam mit Co-Trainer Dieter Kalt muss er dem anspruchsvollen Klagenfurter Publikum jetzt seine Erfolge bestätigen. Das Management hat ihm dafür jedoch im Sommer nur wenige Wünsche erfüllt und wie wohl sich der Schwede am „jungen Weg“ der Vereinsführung fühlt ist noch nicht absehbar. In der Vergangenheit wurde den KAC-Trainern nicht immer die Zeit zum Schritt nach dem Schritt gegeben und so wird wohl auch Olsson bei Misserfolg sehr schnell an vergangene Glanztaten erinnert werden.

Top 3 Players-to-Watch

Gerade zum Ligastart wird natürlich der heimgekehrte Sohn, Thomas Pöck, ganz besonders im Rampenlicht stehen. Der Klagenfurter zählt mit seiner bisherigen Karriere sicherlich zu den absoluten Top-Stars in der EBEL und wird sowohl defensiv als auch offensiv das Spiel des KAC bereichern. Im Sturm wird auch heuer kein Weg an Thomas Koch vorbeiführen, der nach einer – für seine Verhältnisse – durchwachsenen 2011/12er Saison im Vorjahr wieder Fahrt aufgenommen hat. Außerdem wird jetzt froh sein, dass er nicht mehr der einzige hoch-bezahlte Heimkehrer ist und der Druck der Fans so nicht mehr nur auf ihm besonders lastet. René Swette hat sich mit seinen Leistungen in den Playoffs die Latte selbst sehr hoch gelegt und wird beweisen müssen, dass er sein großes Potential auch wirklich konstant

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abrufen kann.

Breakout Candidate

Die große Überraschung ist bei den wenigen Änderungen im Kader kaum zu erwarten. Einer der interessantesten Neuzugänge wird in den hinteren Reihen hart um Eiszeiten kämpfen müssen. Der 18-jährige Philipp Kreuzer galt als eines der größten Talente im VSV-Nachwuchs und nach Zwischenstopps in St. Pölten, den USA und Schweden ist er nun zum Erzrivalen gewechselt. Der Villacher hat bereits in der Vorbereitung seine Torgefährlichkeit bewiesen und den Klagenfurtern dürfte so ein kleiner aber feiner Transfercoup gelungen sein.

Offseason Moves (Key Additions, Key Losses)

Viel hat sich im Sommer im Meisterkader nicht getan. Gregor Hager musste endgültig seine Eisschuhe an den Nagel hängen und neben einigen verkraftbaren Abgängen rissen vor allem Herburger und Hundertpfund große Löcher in den Meisterkader. Gestopft wurden diese eigentlich nur mit einem einzigen Kracher; Thomas Pöck fand nach langen Verhandlungen endlich wieder den Weg zurück in die Heimat.

Wesentlich unterhaltsamer als die Klagenfurter Transfertätigkeiten waren in den vergangenen Monaten allerdings die Offseason Moves der Verantwortlichen bei den Themen Hallenumbau und Freiluftspiele. Die Dauerfehde zwischen dem KAC und der (Stadt)Politik gipfelte sogar in der amüsanten Drohung „das K für Klagenfurt im KAC jederzeit in Kärnten umwandeln zu können“ und derAbsage der geplanten EBEL-Duelle im Wörthersee-Stadion.

Numbers

Was will man am Meister groß kritisieren. Der Grunddurchgang war sicher nicht perfekt, doch die Leistungen in der Post-Season sprechen für sich: 1. beim Penalty Killing (91,3 %), die meisten Torschüsse (513) und die beste Save-Percentage bei den Torhütern (94,7 %). Einzig bei der Powerplay-Effizienz gäbe es auch an der Playoff-Leistung etwas auszusetzen (14,55 %). Die Klagenfurter sind wirklich gefordert, wollen sie diese Zahlen auch zum Abschluss der kommenden Saison erreichen.

Stats (Grunddurchgang)

Goals: Rang 5 (140 G) Goals Allowed: Rang 4 (127 GA)
Penalty Killing: Rang 5 (83,72 %)
Power Play: Rang 3 (20,45 %)